HotSpot – Europol warnt

Öffentliche WLAN-HotSpots

Tun Sie es auch?

Nutzen Sie öffentliche WLAN-HotSpots? Mal eben schnell, so zwischendurch? So schön kostenlos und praktisch zum Lesen einer E-Mail, zum Herunterladen von Musik, E-Büchern etc.? Oder sogar für die dringende Überweisung, die Sie zu Hause noch erledigen wollten, aber dann doch vergessen haben?
Viele Städte bieten mittlerweile eine große Anzahl von HotSpots in Bahnhöfen, Flughäfen oder an zentralen Plätzen zur unbegrenzten oder auch zeitlich limitierten Nutzung, aber meist kostenlos. Das wird als Service für Besucher oder Touristen erachtet und von diesen meist auch durch intensiven Gebrauch gewürdigt.
Europol warnt nun eindringlich (gegenüber BBC) vor einer HotSpot-Nutzung, da sie einen starken Anstieg an Cyberkriminalität notiert haben. Oft werden HotSpots von Kriminellen abgebildet, die z.B. denen von Cafés ähneln, um Nutzer anzulocken. Gesendete persönliche Daten wie Namen, Adressen, Passwörter oder Kontoverbindungen werden darin abgefangen und dann missbraucht. Jeder sollte sich dieses Risikos bewußt sein, wenn er HotSpots nutzt, denn nicht immer ist zu erkennen, ob es sich wirklich um ein öffentliches WLAN-Netz handelt. Auch Hotels schützen Ihre WLAN-Spots oft nicht ab, d.h. jeder kann sich ohne Passwort einloggen. Leider gehen noch immer viele Anwender sehr offenherzig mit persönlichen Daten um, was sich leider auch im Anstieg der internationalen Betrugsfälle widerspiegelt. Europol betont, dass kritische Daten generell nicht über öffentliche Netzwerke/HotSpots versendet werden sollten, das sollte man sich für das heimische WLAN vorbehalten.
Bitte überprüfen Sie Ihre Gewohnheiten … zu Ihrer eigenen Sicherheit.

 

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