Überwachungsskandal durch NSA, Prism und Co.

Überwachungsskandal 2013 bis … open end?

Es war einmal im Jahr 2013 … Nein, so lautet nicht der Beginn eines modernen Märchens, auch wenn wir uns das sicher wünschen würden. Es ist leider das wahre Leben, es ist der Beginn der Offenlegung eines Überwachungsskandals, wie ihn sich kaum jemand in der Gesamtheit je vorgestellt hat. Selbstverständlich gab es schon immer Spionage zwischen den Ländern, jedoch hat die moderne Technik ein Ausmaß ermöglicht, das erschreckend ist. Im Jahr 2013 entwendete ein mutiger Amerikaner namens Edward Snowden enthüllende Dokumente, die offenlegen, wie uns ein weltweites Netz von Spionagesystemen überwacht und ausspioniert. Als Dank dafür verliert er sein bisheriges Leben, seine Heimat und muss nun in Angst leben. Er ist auf der Flucht und fand kurzfristiges Asyl in Moskau, woraus ihm hoffentlich bald eine Regierung mit Mut erlöst. Möge sein Schicksal ein gutes Ende finden, mit einem langen Leben in Sicherheit.

Seit vielen Jahren erfassen die NSA und der britische Geheimdienst GCHQ alle erdenklichen Daten aus Internetkommunikation von Privatnutzern aus aller Welt sowie deren Telefonate. Sie machen auch nicht Halt vor Wanzen in Botschaften verschiedener Länder, selbst Spitzenpolitiker und einzelne Unternehmen wurden nicht verschont. Hunderte Millionen Kontaktdaten aus den Adressbüchern von E-Mail-Konten wurden kopiert und vieles mehr. Erschreckend vieles mehr, wenn man den hier verlinkten Artikel von www.zeit.de Glauben schenkt. Lesen Sie hier alles Wichtige zum NSA-Überwachungsskandal in chronologischer Abfolge.

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Am heutigen 11. Februar findet ein weltweiter Aktionstag gegen die NSA-Überwachung statt, ähnlich wie im Kampf gegen die Gesetzentwürfe Sopa und Pipa im Janaur 2012. Dem schließen sich unter anderem Reddit und Mozilla an. Das Motto des Aktionstages: The Day we fight back – der Tag, an dem wir zurückschlagen.
(Dieser letzte Absatz ist am hier verlinkten Artikel von zeit.de angelehnt)

 

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